Jetzt geht’s los Die Wettbewerbe der 57. Runde von Jugend forscht starten

Über 180 Unternehmen und Institutionen ermöglichen 2022 trotz Corona die Ausrichtung der Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene

Für die aktuelle Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 8527 junge MINT-Talente mit 4788 Projekten angemeldet. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes finden die Wettbewerbsveranstaltungen vornehmlich online statt.

Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zeigen auch 2022 eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Forschungsarbeiten in den sieben Jugend-forscht-Fachgebieten: So entwickelte ein Forscherteam aus Algen eine biologisch abbaubare Kunststoffalternative für den 3-D-Druck. Welche Bedeutung die einzigartigen Gesänge der Weißhandgibbons für deren Sozialstruktur haben, untersuchte eine Jungforscherin am Beispiel einer Affengruppe im Nürnberger Tiergarten. Ein Jungforscher ging der Frage nach, wie Drohnen technisch optimiert werden müssen, um damit Menschen etwa im Brandfall aus Hochhäusern retten zu können. Präsentiert wird auch ein spezielles Konzept zum Urban Farming für den Hausgebrauch, das ermöglicht, Nutzpflanzen platzsparend in der Vertikalen anzubauen. Ein Team programmierte eine Software, die mittels künstlicher Intelligenz Hasskommentare in sozialen Medien erkennen und klassifizieren kann. In einem weiteren Projekt wurde vor dem Hintergrund der letztjährigen Flutkatastrophen analysiert, wie verschiedene Baustoffe infolge von Durchfeuchtung an Stabilität verlieren. Diese und andere Beispiele beweisen, dass die Themenvielfalt der Forschungsprojekte bei Jugend forscht nahezu grenzenlos ist.

Alle Wettbewerbstermine, Veranstaltungsorte und Ansprechpersonen findest du unter www.jugend-forscht.de.

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